Der Hochzeitstanz ist einer der emotionalsten Momente eurer Feier. Alle Augen sind auf euch gerichtet, die Musik setzt ein – und dann? Panik? Muss nicht sein. Mit der richtigen Vorbereitung wird euer Eröffnungstanz zu einem Highlight, an das sich eure Gäste noch lange erinnern. Hier sind unsere 10 Tipps für den perfekten Hochzeitstanz.
1. Fangt früh genug an
Der größte Fehler, den Brautpaare machen: zu spät mit dem Tanztraining beginnen. Ideal sind 8 bis 12 Wochen vor der Hochzeit. So habt ihr genug Zeit, die Choreografie entspannt zu lernen, ohne euch stressen zu müssen. Drei bis vier Sessions reichen für einen soliden Eröffnungstanz meist aus. Wer eine aufwendigere Choreografie möchte, sollte mit sechs bis acht Sessions planen.
Tipp: Bucht eure Probestunde direkt nach der Verlobung oder spätestens drei Monate vor dem großen Tag. So könnt ihr in Ruhe herausfinden, welcher Tanz und welcher Song zu euch passt.
2. Wählt den richtigen Song
Der Song ist das Herzstück eures Tanzes. Er sollte etwas bedeuten – ein Lied, das euch verbindet, bei dem ihr euch verliebt habt oder das eure Geschichte erzählt. Aber er muss auch tanzbar sein. Ein Song mit klarem Rhythmus und gleichmäßigem Tempo macht es deutlich einfacher als ein Stück mit ständigen Tempowechseln.
Beliebte Hochzeitstanz-Songs, die sich hervorragend tanzen lassen: „Perfect" von Ed Sheeran (Langsamer Walzer), „At Last" von Etta James (Foxtrott oder Rumba), „Thinking Out Loud" von Ed Sheeran (Foxtrott), „A Thousand Years" von Christina Perri (Langsamer Walzer) oder „Can’t Help Falling in Love" von Elvis Presley (Rumba). Euer Tanzlehrer kann euch helfen, den passenden Tanz zum Song zu finden.
3. Setzt auf einen professionellen Tanzlehrer
YouTube-Tutorials sind verlockend, aber sie ersetzen keinen professionellen Unterricht. Ein erfahrener Tanzlehrer sieht sofort, was funktioniert und was nicht. Er passt die Choreografie an euer Level an, korrigiert eure Haltung und gibt euch die Sicherheit, die ihr auf dem Parkett braucht. Bei Mr.Sherman arbeiten wir mit jedem Brautpaar individuell – egal ob ihr komplette Anfänger seid oder schon Tanzerfahrung habt.
4. Weniger ist mehr – einfache Schritte, große Wirkung
Ihr müsst keine dreifache Drehung oder akrobatische Hebefigur einbauen, um eure Gäste zu beeindrucken. Oft sind es die einfachen Dinge, die wirken: eine sichere Führung, fließende Bewegungen, ein liebevoller Blickkontakt. Zwei oder drei gut geübte Figuren sehen eleganter aus als zehn halb gelernte. Konzentriert euch auf das, was ihr sicher könnt, und baut vielleicht einen kleinen Wow-Moment am Ende ein.
“Wir hatten solche Angst vor dem Eröffnungstanz. Nach vier Sessions bei Mr.Sherman haben wir es richtig genossen – und unsere Gäste waren begeistert.”
5. Übt in euren Hochzeitsschuhen
Das klingt banal, ist aber entscheidend. Tanzschuhe und Alltagsschuhe fühlen sich komplett anders an. Brautschuhe mit hohen Absätzen verändern die Balance. Glatte Ledersohlen gleiten anders als Sneaker. Übt mindestens die letzten zwei bis drei Sessions in den Schuhen, die ihr auch auf der Hochzeit tragen werdet. So gibt es am großen Tag keine bösen Überraschungen.
Noch ein Tipp für die Braut: Wenn euer Kleid einen langen Schleppe hat, übt auch damit. Tretet nicht auf den Stoff – das kann nicht nur den Tanz, sondern auch das Kleid ruinieren. Euer Tanzlehrer zeigt euch, wie ihr die Schleppe elegant manövriert.
6. Plant die Länge des Tanzes
Ein Eröffnungstanz sollte zwischen 1,5 und 3 Minuten dauern. Kürzer wirkt gehetzt, länger kann sich für die Zuschauer ziehen. Die meisten Songs lassen sich gut kürzen – euer Tanzlehrer oder DJ kann eine passende Version erstellen. Eine bewährte Struktur: ruhiger Start, ein bis zwei Höhepunkte in der Mitte, und ein starkes Finale, bei dem die Gäste applaudieren.
7. Denkt an die Location
Nicht jede Tanzfläche ist gleich. Fragt bei eurer Location nach: Wie groß ist die Tanzfläche? Welcher Boden? Ist sie frei oder stehen Tische im Weg? Holzboden ist ideal, Fliesen können rutschig sein, Teppich bremst. Wenn die Tanzfläche klein ist, passt eure Choreografie an – lieber kompakt und sicher als weitläufig und riskant.
Tipp: Wenn möglich, besucht die Location vorher und tanzt einmal Probe. So wisst ihr genau, wie viel Platz ihr habt und wo die Gäste sitzen.
8. Baut einen Überraschungsmoment ein
Ein Stilwechsel mitten im Tanz sorgt garantiert für Begeisterung. Startet beispielsweise mit einem romantischen Walzer und wechselt dann zu einem schnellen Song – Cha-Cha-Cha, Jive oder sogar ein Discofox-Medley. Der Kontrast zwischen langsam und schnell bringt eure Gäste zum Jubeln. Aber Vorsicht: Übt den Übergang gut, damit er natürlich wirkt.
Eine Alternative: Bindet eure Trauzeugen oder die Eltern nach der Hälfte des Songs mit ein. So wird aus dem Paartanz eine gemeinsame Feier – und der Druck auf euch wird weniger.
9. Bleibt entspannt – Fehler gehören dazu
Selbst Profitänzer machen Fehler. Der Unterschied: Sie lächeln darüber hinweg. Wenn ihr einen Schritt vergesst, improvisiert. Haltet euch fest, wiegt euch zur Musik, schaut euch in die Augen. Eure Gäste merken kleine Patzer meist gar nicht – sie sehen ein verliebtes Paar, das zusammen tanzt. Das ist alles, was zählt.
Euer Tanzlehrer wird euch beibringen, wie ihr mit Fehlern umgeht. Eine gute Regel: Wenn ihr den nächsten Schritt nicht wisst, tanzt den Grundschritt. Der funktioniert immer und sieht gut aus.
10. Genießt den Moment
Der wichtigste Tipp zum Schluss: Genießt euren Tanz. Dieser Moment gehört euch. Vergesst die Gäste, vergesst die Kameras, vergesst die Choreografie – und fühlt einfach die Musik und einander. Die schönsten Hochzeitstänze sind nicht die technisch perfektesten, sondern die, bei denen man die Liebe zwischen zwei Menschen spürt.
Wenn ihr euch gut vorbereitet habt, könnt ihr loslassen und den Tanz genießen. Die Schritte sitzen, die Musik spielt, und alles andere passiert von alleine.

Bonus: Die häufigsten Hochzeitstanz-Fragen
Welcher Tanz passt zu welchem Song?
Langsamer Walzer passt zu den meisten romantischen Balladen im 3/4- oder langsamen 4/4-Takt. Foxtrott eignet sich für Swing-Klassiker und entspannte Pop-Songs. Rumba ist ideal für gefühlvolle, langsamere Stücke mit lateinamerikanischem Flair. Und wenn ihr es lieber feurig mögt: Cha-Cha-Cha oder Jive bringen Energie auf die Tanzfläche. Euer Tanzlehrer hilft euch bei der Zuordnung.
Wie viele Tanzstunden brauchen wir?
Für einen klassischen, eleganten Eröffnungstanz reichen 3 bis 5 Sessions. Für eine aufwendigere Choreografie mit Stilwechsel oder besonderen Figuren plant 6 bis 8 Sessions ein. Absolute Anfänger sollten eher am oberen Ende planen, Paare mit Tanzerfahrung kommen oft mit weniger aus.
Muss der Bräutigam führen?
Traditionell führt der Bräutigam, aber es gibt keine festen Regeln. Wichtig ist, dass ihr euch als Paar wohlfühlt. Euer Trainer arbeitet mit euch an einer klaren Führungs-Folge-Dynamik, die natürlich wirkt. Oft ist der Bräutigam anfangs unsicher, aber das legt sich schnell – versprochen.
Euer Hochzeitstanz bei Mr.Sherman
Bei Mr.Sherman bereiten wir Brautpaare individuell auf ihren großen Moment vor. Egal ob ihr einen klassischen Walzer, einen modernen Freestyle oder eine Überraschungs-Choreografie plant – unsere Trainer entwickeln mit euch einen Tanz, der zu eurer Persönlichkeit und eurem Song passt. In unseren Studios in Berlin-Müggelsee und Wilmersdorf tanzt ihr in stilvoller Atmosphäre und bekommt die professionelle Betreuung, die ihr verdient.
Bucht jetzt eure Probestunde und startet entspannt in die Hochzeitstanz-Vorbereitung. Euer Eröffnungstanz wird der Moment, an den sich alle erinnern.


